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Durch Spielsucht alles verloren!!

Dieses Thema im Forum 'Hartz 4' wurde von David271 gestartet, 2 Dezember 2002.

  1. Ich war ein Spieler so ca. 15 Jahre lang. Hatte eine eigene Firma, eine Frau mit der ich glücklich verheiratet war, 2 Wunschkinder, Haus, und viele Freunde und es ging mir gut.Dachte ich zumindest. Nachdem die schlinge sich immer enger um mich gezogen hat.(Finanzieller engpass, was man ja nie erkennen will), kam dann im Februar der große Knall. Firma weg, Freunde weg, Famielie weg, Kinder weg, Geld, Autos, Status alles weg. Heute lebe ich in einer Singlewohnung von 37 qm. Doch es geht mir einigermaßen gut. Denn für das womit ich bezahle bekomme ich auch etwas; Meine Selbstachtung zurück!! Vor ca. 3 mon. habe ich mit der Spielscene ein Ende gemacht. Ich büße für das was ich meiner Familie angetan habe. Doch ich habe nun genug gebüßt. Etwas habe ich gewonnen, mich selber......
  2. mir gehts genau so.Bin seit 15 jahren spielsüchtig,habe alles in Automaten gesteckt.Bin selber noch spielsüchtig und habe echt ein problem,ist nicht mehr so das ich jeden Cent reinstecke.Aber wenn etwas mehr geld da ist,komme ich an diese scheiss kästen nicht vorbei.
  3. Du bist nur noch nicht tief genug gesunken. Auch wenn Du es nicht wahrhaben willst, glaube mir, es ist so!!!!
  4. Mein Vater war auch Spielsüchtig und er hatte enorme Schulden und obwohl er fast 4000 DM Rente hatte war er völlig verschuldet, er hatte Kredite laufen bei der Postbank, bei Citybank, bei der Barclay Bank und in den Banken der Kaufhäuser hat er auch gepumpt Als er starb mußte ich sein Erbe ausschlagen ebenso meine Kinder und mein Enkel sonst müßten wir für den Schuldenberg aufkommen, das wäre dann aber unser Aller Ruin. Schon als ich Kind war spielte mein Vater in Casinos, er scheute sich nicht sogar mein von Oma angelegtes Sparbuch zu plündern und auch meine Spartöpfe aufzubrechen hatte er keine Skrupel.
    Mein Vater war sonst ein ganz lieber Mensch immer voller Humor und Lebensfreude aber immer wenn es Monatsende war und die Rente kam war er 2 Tage verschwunden zum Schluss habe ich wenigstens versucht seine Miete und den Lebensunterhaltn zu sichern aber es war schwer er lieh sich sogar etwas von der Spielhallenaufsicht. Dabei habe ich meinen Vater sehr geliebt trotz dieser Sucht. Er starb an einer Schilddrüsenüberfunktion im Alter von 74 Jahren völlig unnötig. Aber ich vermisse ihn, er war auf Jedem Familienfest unser Opa und wir haben uns bis zuletzt um ihn gekümmert und ihn nicht einfach in ein Heim abgeschoben.
  5. ich drücke euch allen ganz fest die daumen das ihr von dieser sucht wieder wegkommt.spielen is ja ne schöne sache doch nich wenn es mit geld verbunden ist!ich für mein teil hab noch nie auch nur 1 euro in so eine daddelkiste gesteckt den wer gewinnt steht schon fest(der automaten aufsteller).leider kann ich auch in keinerweise nachvollziehen was daran so reizvoll is zuzusehen wie der automat seine schwär verdiente kohle frisst.ein großen spassfaktor kann ich mir auch nich dabei abgewinnen wenn sich da für paar euros die zahlenräder drehen.da spiel ich lieber mein geliebtes quake3 online und dank flatrate entstehen mir da durch keine weiteren kosten :tongue:
  6. Ja so ähnlich geht es mir auch ich spiele online Skat, Mah Jong und Spider und das genügt mir völlig aber mein Mitleid haben Alle die Spieler, Die von Ihrer furchtbaren Sucht nicht los kommen
  7. Was ist Spielsucht ?
    Wir meinen, daß Spielsucht eine fortschreitende Krankheit ist, die niemals geheilt, aber zum Stillstand gebracht werden kann. Viele süchtige Spieler bezeichnen sich vor ihrem ersten Kontakt mit uns als ‘moralisch schwach’ oder ‘schlecht’.

    Das Konzept der Anonymen Spieler (GA) geht grundsätzlich davon aus, daß süchtige Spieler wirklich sehr krank sind. Sie können jedoch von dieser Krankheit genesen, wenn sie nach besten Kräften dem Genesungsprogramm folgen, daß sich bereits für Tausende von Männern und Frauen bewährt hat, die ebenfalls an dieser Sucht leiden.

    Was sollte ein süchtiger Spieler als erstes tun, um mit dem Spielen aufzuhören ?
    Der süchtige Spieler muß bereit sein, sich der Tatsache zu stellen, daß er an einer fortschreitenden Krankheit leidet, und gleichzeitig den aufrichtigen Wunsch haben, mit dem Spielen aufzuhören. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß das Programm der Anonymen Spieler (GA) in diesem Falle funktioniert. Es wird jedoch keinen Erfolg haben, wenn der Spieler sich nicht in aller Ehrlichkeit mit den Tatsachen seiner Erkrankung auseinandersetzen will oder kann.

    Woran erkenne ich, daß ich ein süchtiger Spieler bin ?
    Dieses Eingeständnis kann nur jeder für sich selbst treffen. Die meisten süchtigen Spieler wenden sich erst dann der Gemeinschaft der Anonymen Spieler (GA) zu, wenn sie bereit sind einzugestehen, daß das Glücksspiel sie besiegt hat. Bei den Anonymen Spielern (GA) wird derjenige als spielsüchtig bezeichnet, dem das Spielen ständig wachsende und anhaltende Probleme in seinem Leben bereitet. Einige von uns mußten erst furchtbare Erfahrungen machen, bevor sie innerlich bereit waren, Hilfe anzunehmen. Andere wiederum kamen durch einen langsamen und schleichenden Verfall dazu, sich ihre persönliche Niederlage einzugestehen.
    Wie kann man mit Hilfe des GA-Programms aufhören zu spielen ?
    Wir schaffen es, indem wir einen fortwährenden Einstellungs- und Charakterwandel bei uns selbst einleiten, dem Genesungsprogramm der Anonymen Spieler (GA) (den Zwölf Schritten) vertrauen und diesen Grundsätzen im täglichen Leben nach besten Kräften folgen. Dabei gibt es keinerlei Abkürzungen, das Vertrauen und das Verständnis für diese Empfehlungen zu erlangen. Nur durch stetiges Bemühen können wir von dieser verwirrenden und heimtückischen Krankheit genesen. Ehrlichkeit, Offenheit und innere Bereitschaft sind der Schlüssel auf dem Weg zu unserer Genesung.

    Ist es wichtig zu wissen, warum wir gespielt haben?
    Möglicherweise. Viele von uns haben jedoch auch ohne Kenntnis der Gründe aufgehört zu spielen.

    Wovon ist die Persönlichkeit eines süchtigen Spielers geprägt ?
    1. von der Unfähigkeit und der fehlenden Bereitschaft, die Wirklichkeit zu akzeptieren.
    Deshalb flieht der Spieler in die Traumwelt des Glücksspiels.

    2. von emotionaler Unsicherheit
    Ein süchtiger Spieler fühlt sich nur wohl, wenn er spielen kann. Wir haben in der Gemeinschaft der Anonymen Spieler (GA) schon oftmals gehört: "Der einzige Platz, an dem ich mich sicher und geborgen fühlte, war der Spieltisch. Dort wurden keine großen Anforderungen an mich gestellt und ich fühlte mich wohl. Ich wußte schon seit längerem, daß das Spielen mich zerstört und dennoch hatte ich gleichzeitig dieses Gefühl des Aufgehobenseins".


    3. von Unreife Das starke Verlangen, alle guten Dinge, die das Leben zu bieten hat, ohne große Anstrengungen zu bekommen, ist bezeichnend für alle süchtigen Spieler. Viele unter uns erkennen auch die Tatsache an, daß sie einfach nicht bereit waren, erwachsen und innerlich reif zu werden. Im Unterbewußtsein war uns stets klar, daß wir durch das Spielen am Automaten oder am Spieltisch vermeiden wollten, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Aufgrund unserer Neigung, aus der Verantwortung zu fliehen, wurde das Spielen schließlich zur Besessenheit.

    Süchtige Spieler verspüren oftmals den starken Wunsch, 'der Größte' zu sein und brauchen ein Gefühl der Allmacht und überlegenheit, um sich wohl zu fühlen. Sie sind bereit, alles dafür zu tun (oftmals auch unsoziale Dinge), um dieses Bild von sich selbst aufrechtzuerhalten. Es gibt noch eine These, für die einiges spricht: süchtige Spieler wollen (unbewußt) verlieren , um sich selbst zu bestrafen.

    Woraus besteht die Traumwelt des süchtigen Spielers ?
    Der süchtige Spieler träumt gerne. Er verbringt eine Menge Zeit damit, sich vorzustellen, welch großartige und wunderbare Dinge er tun wird, sobald er einmal das ganz große Geld gemacht hat. Oftmals hält er sich für einen wahren Menschenfreund, bescheiden und charmant. Er träumt davon, wie er seine Angehörigen und Freunde mit neuen Autos, Pelzmänteln und anderem Luxus versorgt. Er stellt sich vor, welch reizvolles und angenehmes Leben er einmal mit all dem Geld führen wird, das ihm durch 'sein Spielsystem' wie von selbst zufließen wird: eine eigene Dienerschaft, eine Villa, hübsche Kleider, nette Freunde, eine eigene Hochsee-Yacht und Weltreisen sind nur einige der wunderbaren Dinge, die nach seinem großen Spielgewinn (der immer unmittelbar bevorsteht) auf ihn warten.

    Offenbar gibt es aber niemals einen Gewinn, der groß genug wäre, um auch nur seine kleinsten Träume zu verwirklichen. Gewinnt der süchtige Spieler, so spielt er in aller Regel weiter, um in seiner Phantasiewelt noch größere Träume zu entwerfen. Verliert er, so spielt er zunächst sorglos und unbekümmert, dann tollkühn und verzweifelt weiter, bis seine Traumwelt vor seinen eigenen Augen zusammenbricht und er im Elend versinkt. Traurig, aber wahr: er wir wiederkommen und weiterspielen; er wird immer weiter träumen und natürlich auch noch mehr leiden. Er ist fest davon überzeugt, daß seine großen Träume eines Tages Wirklichkeit werden. Er muß daran glauben, denn ohne seine Traumwelt wäre das Leben für ihn unerträglich.

    Ist Spielsucht nicht hauptsächlich ein finanzielles Problem?
    Nein. Spielsucht scheint eher eine emotionale Erkrankung zu sein. Jeder süchtige Spieler schafft sich selbst geradezu Berge scheinbar unlösbarer Schwierigkeiten. Natürlich entstehen finanzielle Probleme. Es treten aber auch Konflikte in der Partnerschaft, am Arbeitsplatz oder mit dem Gesetz auf. Süchtige Spieler verlieren gute Freunde und werden oft von Angehörigen und Verwandten gemieden. Angesichts dieser Vielzahl wirklich ernsthafter Probleme scheint das finanzielle noch am einfachsten zu lösen zu sein.

    Besucht ein süchtiger Spieler die Meetings der Anonymen Spieler (GA) regelmäßig und hört auf zu spielen, hat er gewöhnlich mehr Geld zur Verfügung als vorher. Er kann sich dadurch ganz allmählich von dem finanziellen Druck befreien, der durch das Ausleben seiner Spielsucht zuvor entstanden ist. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß der beste Weg zur finanziellen Erholung harte Arbeit und die Rückzahlung der Schulden in angemessenen Raten ist. Die Aufnahme von neuen Krediten oder Geld von Angehörigen und Freunden zu leihen, ist für unsere Genesung von Nachteil und sollte von vornherein vermieden werden.

    Das schwierigste und zeitaufwendigste Problem, mit dem es der süchtige Spieler zu tun hat, ist der fortwährende Einstellungs- und Charakterwandel, den er bei sich selbst einleiten muß. Die meisten Anonymen Spieler (GA) sehen diese Aufgabe als ihre größte Herausforderung an und versuchen sich ihr auch für den Rest ihres Lebens zu stellen.

    Warum kann ein süchtiger Spieler nicht aus eigener Willenskraft heraus aufhören zu spielen ?
    Wir meinen, daß die meisten Menschen, wenn sie ehrlich sind, ihren Mangel an Macht und Kontrolle eingestehen müssen, um bestimmte Probleme zu lösen. Viele süchtige Spieler spielen über lange Zeiträume gar nicht, bis sie unter bestimmten Voraussetzungen -in einem Augenblick der Unachtsamkeit- wieder anfangen wie besessen zu spielen, ohne auch nur im geringsten an die Folgen zu denken. Verlassen wir uns allein auf unsere Willenskraft, reicht schon ein gänzlich unbedeutender Anlaß, um zum Glücksspiel zurückzukehren. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß in Augenblicken, wo der Verstand aussetzt, weder Willenskraft noch Selbsterkenntnis weiterhelfen, sondern allein das Festhalten an bestimmten spirituellen Grundsätzen. Die meisten Anonymen Spieler (GA) wissen, daß ein Glaube an eine Macht -größer als sie selbst- notwendig ist, um auf Dauer mit dem Spielen aufzuhören.

    Kann ein süchtiger Spieler jemals wieder kontrolliert spielen?
    Nein. Für einen süchtigen Spieler hat der erste Spieleinsatz (die erste Wette) dieselben Folgen wie das erste Glas Alkohol für einen Alkoholiker. Früher oder später fällt er in das alte, selbstzerstörerische Suchtverhalten zurück.

    Hat jemand erst einmal die unsichtbare Schwelle zum leichtsinnigen, unkontrollierten Spiel überschritten, scheint er die Kontrolle über das Glücksspiel auch zu einem späteren Zeitpunkt niemals wiederzuerlangen. Süchtige Spieler neigen dazu, sich nach einer längeren Periode der Spielabstinenz immer wieder einmal selbst zu testen: sie spielen Lotto bzw. Toto oder riskieren ein Los in der Tombola. Doch dies hat noch jedesmal katastrophale Folgen für ihr Spielverhalten gehabt, denn die alte Besessenheit kehrte unweigerlich zurück. Jeder Einsatz -wie geringfügig er auch sein mag- ist für sie ein Schritt zurück in die Sucht.

    Nach unserer Erfahrung scheint es für den süchtigen Spieler nur zwei Alternativen zu geben: Entweder er spielt und nimmt damit einen weiteren, fortschreitenden Verfall in Kauf. Oder er hört auf zu spielen und bemüht sich, einen besseren Lebensweg einzuschlagen.

    Bedeutet dies, daß ich nicht einmal an einer Lotterie, einer Game-Show oder Tombola teilnehmen darf ?
    Genau das. Irgendwo muß eine Grenze gezogen werden. Anonyme Spieler (GA) haben genug Erfahrungen damit gemacht, daß der erste Spieleinsatz (die erste Wette) genau jene waren, die sie besser unterlassen hätten, selbst wenn es dabei nur um eine Tasse Kaffee ging.

    Ich bin Quartalsspieler. - Brauche ich die Hilfe der Anonymen Spieler (GA) ?
    Ja. Süchtige Spieler, die nur zeitweise, aber dafür in regelmäßigen Abständen spielen, haben die Erfahrung gemacht, daß sie während der Zeit zwischen den Spielphasen meist nicht sinnvoll und produktiv denken konnten. Diese Zeiten waren gekennzeichnet von innerer Anspannung, Nervosität, überempfindlichkeit, Unausgeglichenheit, Unentschlossenheit und dem Auseinanderbrechen persönlicher Beziehungen. Die betroffenen Spieler haben im Programm der Anonymen Spieler (GA) oftmals eine Antwort gefunden, ihre Charakterfehler und Mängel zu beheben, und haben es damit zu einer neuen Richtschnur in ihrem Leben werden lassen.

    Was verstehen die Anonymen Spieler (GA) unter 'Spielen'?
    Wir definieren ‘Spielen’ wie folgt:
    Jeder Spiel- oder Wetteinsatz, sei er für uns selbst oder andere getätigt, dessen Ergebnis offen ist und vom Zufall oder der Geschicklichkeit abhängt, ist ein Glücksspiel, unabhängig davon, ob es dabei um Geld geht oder nicht und wie geringfügig und unbedeutend er uns auf den ersten Blick auch erscheinen mag.




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  8. Aus eigener Erfahrung weiss ich das man erst ganz tief am Boden liegen muss bervor man Anfangen kann sich zu befreien.

    Es ist eine reine Kopfsache da hilft auch keine Selbsthilfegruppe wo sich Leute gegenüber sitzen und sich einschwören.

    Es ist ein Harter Endzug und ich bin Froh das ich es Geschaft habe und wünsche es jeden der das gleiche Problem hat das selbe Glück.
  9. Du warst also noch nie in einem Casino? Sei froh ;)
    Unsere Weihnachtsfeier hielten wir in einem ab.

    Ich kann nur von Glück reden, dass wir
    a) Startkapital von der Firma bekamen, und
    b) der Abend schnell vorbei war, so dass ich kein eigenes Geld investieren musste. Denn ich hätte es sicher getan, auch wenn ich zuvor immer gesagt habe "Mir kann sowas nicht passieren".

    Wenn Du einmal gewinnst (und das passiert den meisten bei den ersten Einsätzen), versuchst Du es immer wieder. Du denkst "Es kann doch gar nicht so schwer sein, eben ging es doch auch"... und der nächste Gewinn gibt Dir Recht... bis Du dann eine Pechsträhne hast.

    Es ist schon recht Verführerisch am Roulette-Tisch zu stehen, die Atmosphäre, und die Spannung... und vor allem das Glücksgefühl, wenn du gewinnst...
    Und da ich glücklicherweise ein sehr rational denkender Mensch bin, dem sein Geld überaus wichtig ist (da er nicht sooo viel verdient und haushalten muss), werde ich mich von solchen "Schuppen" fern halten...
    Die Erfahrung an sich war gut, denn ich habe gelernt, dass die Sucht wirklich jeden packen kann, sogar einen ungläubigen wie mich.

    An die Betroffenen: Alles Gute und viel Kraft aus dieser Sucht den Weg hinaus zu finden.

    An den Rest: Wenn es nicht sein muß, haltet Euch von Glücksspielen fern.

    Gruß,
    Puck
  10. spielsucht

    es ist erchreckend wenn ein spieler bedenkt wieviel geld er in seinen leben bisher gespielt hat.ich für meinen teil bin ein spieler,ein süchtiger warum nicht der aber nie geld geliehen hat um zu spielen.trotzdem habe ich schon in meinen leben(26 jahre)schon über 200.000 euro verspielt.wie oft habe ich fleissig gearbeitet und meinen lohn in einen tag verspielt.unzählige male.aber jetzt ist schluß damit.man muß sich ziele setzen,hobbys anderweitige interessante sachen suchen die man machen will um endlich loßzulassen den keiner kann mir erzählen das spielen mehr spaß als alles andere macht.
    viel glück an alle...
  11. Ich wüßte gerne mal ob Du es geschafft hast?
    Auch ich bin ein wenig Spielsüchtig allerdings spiele ich nicht um Geld sondern im internet Online Spiele, die sind Kostenlos und schaden Niemanden. Ausser, dass ich immer kein Ende finden kann
  12. Tja ein jahr ist vergangen von meinen letzten Beitrag und nun Antworte ich auf deiner letzten Frage Karin.
    Die sucht war lange zeit danach, größer als meine logik.Aber ich habe mich zusammen gerißen suchte ständig nach einer neuen motivation.
    Ich zähle jetzt genau 26 tage wo ich kein einzigen cent gespielt habe.Klar das ist erst der Anfang aber immer hin besser als nie den Anfang zu machen.Dabei muß ich sagen das ich täglich in meiner Stamm Spielhalle gehe wo auch Internet gibt und natürlich auch die Automaten.Meine meinung ist nämlich das wenn mann was erreichen will ,absolut nicht von vorteil ist wenn man wegläuft.Stattdessen stelle ich mich meiner sucht tag täglich und siehe da, nach fast vier wochen lässt meine sucht locker.Ich habe garnicht das verlangen zu spielen, sehe die spieler wie Agressiv Sie die Spielhalle verlassen.
    Nein ich habe es noch nicht geschaft davon weg zu kommen, aber ich bin auf den besten weg dort hin.Wenn noch ein monat vergeht werde ich in diese spielhalle NIE WIEDER rein kommen mit den Gewissen das ich trocken bin und mich nicht versteckt habe,mich stattdessen gestellt und am Ende gewonnen habe...
  13. Das ist dann wahrlich ein echter Sieg auf den du stolz sein kannst! ywpgkg
  14. AW: Durch Spielsucht alles verloren!!

    hallo, ja wo soll ich an fangen? auch ich habe alles verloren meine traumfrau,meine kinder,mein haus,und selbst mein hund!
    ich selbst bin seit ca.10jahren sielsüchtig,vor 13jahren habe ich den mensche gefunden den man sich nur wünschen kann meine frau sie ist etwas wunderbares! sie hat mir in der zeit zwei wunderbare kinder geschenkt eine tochter und ein sohn.wir haben zusammen ein hausgebaut .sie hat meine spielsuche die 10jahre lang ertragen müssen und sie hat oft gesagt das ich damit aufhören muss.aber ich habe es als süchtiger spieler natürlich so mit diesen augen nicht gesehen.dann vor einer woche der schock! sie hat mir gesagt das sie sich trennt- und keine gefühle mehr für mich da sind die habe ich, ihn ihr getötet in der zeit.und nun?! sind mir die augen geöffnet worden was ich verloren habe, meine familie! und jetzt wo mir endlich die augen geöffnet wurden ist es zuspät!
    sie hat mir in der zeit 1000 und mehr chancen gegeben damit aufzuhören,doch ich habe keine genutzt!
    und jetzt wo meine augen auf sind,höre ich sofort damit auf mache eine therapie hole mir hilfe.
    doch leider werde ich eins nicht mehr bekommen,eine chance von meiner frau zu zeigen das ich es schaffe.
    ich habe es erst nicht wahr haben wollen, die wunderbare starke frau die 10jahre unter der sucht leiden musste,
    und immer zu mir gehalten hat,hat nicht mehr die kraft mir eine chance zugeben nach dem mir die augen aufgeganen sind.und ich gesehen habe was wichtiger als alles geld auf der weltn ist meine familie!
    doch jetzt kann ich mich als vater und partner nicht mehr beweisen.und ihr leiden die 10jahre lang war somit unsonst!
    nein ich kann meiner frau keinen vorwurf machen sie hätte bereits vor 10jahren mich verlassen müssen!
    Jetzt habe ich alles verloren! doch ich habe mich selbst wieder gewonnen..........
    und somit danke ich meiner frau ich werde sie immer lieben und sie solange ich lebe nie vergessen!
    kai 39j.
    ps.entschüldigt bitte die rechtschreib fehler! hi
  15. Neelix1965

    Neelix1965 German "Soapboxer"

    AW: Durch Spielsucht alles verloren!!

    Hallo Kai,
    erst mal Glückwunsch zur - verspäteten - Selbsterkenntnis und viel Glück im - lebenslangen - Kampf gegen deine Krankheit.

    Aber denk noch mal in Bezug auf Verlust und "bekomme ... nicht mehr zurück" noch mal etwas genauer nach ...

    Ich versuche es mal so zu sagen:

    Vergleiche deine Frau und dein Leben vor 13 Jahren mit einem aufblasbarem Plantschbecken (auch wenn sich das im Moment blöd anhört).
    Du hattest ein wunderschönes, stark gebautes und sicheres Plantschbecken mit kristallklarem Wasser drinnen.

    Da du dich nicht um dieses Plantschbecken gekümmert hast, bemerktest du nicht, wie es - teilweise durch aktive Zerstörung, teilweise durch unterlasse Pflegearbeiten - immer kaputter wurde:

    - Das Plastik wurde stumpf, von der Sonne ausgebleicht und brüchig.
    - Das Wasser wurde mit der Zeit trüb und lief aus ...
    - ... als die Wände Luft verloren und nachgiebig wurden.

    Es ist immer noch da ... und du kannst es wieder reparieren - auch wenn du NIE das was du hattest wieder haben wirst.

    - Du kannst die Löcher stopfen.
    - Du kannst das Material aufarbeiten, pflegen und ausbessern.
    - Du kannst es wieder mit Wasser füllen - vielleicht nicht bis oben hin.

    Und so kannst du wieder ein Plantschbecken haben, gefüllt mit klarem Wasser. Es ist nicht mehr das selbe Platschbecken mit dem selben kristallklaren Wasser - aber es ist immer noch da.

    Wenn du also dein Leben und deine Spielsucht wirklich in den Griff bekommst, kannst du vielleicht nicht mehr die LIEBE deiner (Ex-) Frau gewinnen ... aber du KANNST ihren RESPEKT und ihre ACHTUNG für Dich und auch den Respeckt und die Achtung deiner Kinder wieder gewinnen.

    Vielleicht! Nur 'Vielleicht' kannst du - nach langen, harten und erfolgreichen Jahren der Gesundung und Selbstkontrolle - wieder ein bisschen ihrer Liebe zurück gewinnen. Es mag sein, dass die Liebe anders, geringer oder vorsichtiger ist (aus Angst nochmals enttäuscht zu werden) aber ETWAS von eurer alten Liebe kannst du zurückgewinnen ... nach Jahren des kontinuierlichen BEWEISES, dass du dich WIRKLICH geändert HAST und du KEINEN Rückfall erleiden wirst.

    Du hast nicht ALLES verloren!!!
  16. Dextrarius

    Dextrarius New Member

    AW: Durch Spielsucht alles verloren!!

    mmhhh komisch eben entdeckt diesen Thread. Habe mir einiges durchgelesen und musste feststellen das mir einiges bekannt vorkommt. Ich bin selbst zum Glück nicht Spielsüchtig war wohl wissen aber kurz davor. Ich habe selbst in meinen Jungen Jahren gespielt aber nie Automatenspiele sondern eher gepokert. Ich habe so eine Zeitlang mein damaliges Leben bestritten. Ich fand mich ab dem Nachmittag bis früh morgens immer in den Kneipen wieder habe viel gepokert und Dart gespielt. Hier und da auch mal Billard. Aber überwiegend habe ich gepokert und muss ehrlich gestehen, dass ich nicht immer fair und sauber gespielt habe. Was man nicht alles macht nur um zu gewinnen :( Nun irgendwann aber merkte ich doch, dass da was nicht stimmt. Ich weiß selbst nur zu gut wie schwer es ist aus gewissen Gewohnheiten aber auch aus gewissen Szenen rauszukomen. Ich hatte das große Glück, dass ich es bis jetzt immer wieder irgendwie geschafft habe aus allem mehr oder weniger raus zu kommen. Ich spiele seid diesem Zeitpunkt kein Poker mehr. Das einzige was ich spiele, sind Brettspiele oder Kartenspiele wie Mau Mau mit Freunden hier zu hause und auch Geld ist nicht mehr der Gegenstand um den es geht. Eine Negative Eigenschaft ist dennoch geblieben und das ist der notorische Zwang Gewinnen zu müssen. Aber ich komme damit recht gut klar ;)
    Ich kann allen nur gratulieren, die es geschafft haben davon weg zukommen und die, die noch mittendrin sind kann ich nur sagen, dass dies hier der erste positive schritt ist den ihr gemacht habt und das ihr es schaffen könnt. Ihr seid nicht alleine, schon alleine durch solche Foren wie dieses hier, wo ihr auf gleichgesinnte trefft, die euch Ratschläge geben können oder aber auch einfach nur da sind um sich eure Sorgen anzuhören. Jeder Mensch so denke ich, hat mindestens eine oder zwei Chancen verdient und jeder kann so wieder neu anfangen.


    Dextrarius
  17. Ihr kommt alle nur wieder von los, wenn Ihr Eure eigene Gehirnchemie versteht, wie ihr auf Reize reagiert und das müsst ihr wissentschaftlich angehen, quasi drüber viel lesen, beobachten und studieren... oder zum Arzt, das ist zwar bequemer aber auch nicht ohne... Noch ein Tipp: schaut was sind Eure Trigger, die sogenannten Verstärker, wenn ihr die elemeniert/verbannt, dann ist das Spielen nicht mehr Gegenstand Eures Lebens... Wenige Worte, aber da ist Dampf dahinter... Ihr schafft das...
  18. Hennes

    Hennes New Member

    Die Tipps von daddelspacko hören sich recht vernünftig an. Ich habe jetzt nur eine Doku zur Spielsucht gesehen, auf N24, aber war ziemlich so wie auch hier beschrieben. Vllt hat die der eine oder andere auch gesehen. So zwei Typen die ihr ganzes Geld verspielen in Las Veags. Der eine hat dann nachdem er alles verspielt hat nur überlegt wie er an wetieres Geld kommt um weiterspielen zu können, schon krass.

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